Zu meiner Person

Ich bin kein Redner, der einfach nur Lebensläufe vorträgt. Ich bin jemand, der zuhört und dann das sagt, was die Menschen im Raum wirklich brauchen.

"I did it my way"

Wie man weiß, führt der Weg zum Erfolg oft über gewisse Umwege, und dieser Weg war lang: Maurergeselle, Elektromonteur, Fotograf, Verwaltungsfachangestellter, schließlich 25 Jahre als Heim- und Einrichtungsleiter. Ein Vierteljahrhundert nah am Leben, in all seinen Formen. Ob Trauer, Freude oder Dankbarkeit: Ich spreche immer direkt dort, wo Gefühle entstehen. Bei Trauerfeiern ebenso wie bei Hochzeiten, Jubiläen und Geburtstagen.

Wie alles begann

Mitte der 1990er Jahre schuf ich das erste Erinnerungscafé in Uelzen, einen Raum, in dem Trauer existieren durfte. In den Gesprächen dort entdeckte ich die Fähigkeit, mich trefflich in die Gefühlswelt anderer hineinzuversetzen. Vor etwa sieben Jahren kam dann die erste Anfrage eines Bestatters für meine erste Trauerrede. Seitdem begleite ich bis heute Menschen mit Worten, sowohl beim Abschied, als auch bei dem, was das Leben feiern lässt: Hochzeiten, runde Geburtstage, besondere Jubiläen.

Meine Fähigkeit ist mein Anspruch

Eine Rede ist für mich kein Rückblick, sie ist ein Dienst an den Menschen im Raum. Ob Trauer oder Freude: Ich vermeide Idealisierung und suche das Echte. Bei Trauerfeiern bedeutet das, die Wahrheit eines Lebens zu würdigen. Bei Hochzeiten die Geschichte zweier Menschen wirklich zu erzählen. Bei Jubiläen und Geburtstagen den Kern dessen zu treffen, was diesen Menschen ausmacht. Ich schreibe für das Hören, nicht fürs Lesen, in kurzen Gedankenblöcken, die im Raum wirken.

Momente, die bleiben

Es gibt Gespräche, die man nicht vergisst. Eine Mutter, deren Mann mit 32 Jahren gestorben war, mit zwei Kindern, vier und sechs Jahre alt, und dennoch richtete sie in unserem Gespräch gute Worte an mich. Ihre Tapferkeit war das Eindrücklichste, was ich in diesem Moment erlebt habe. Solche Situationen erinnern mich daran, worum es wirklich geht: nicht um eine gelungene Rede, sondern darum, dass Menschen, ob in Trauer oder in Freude, gestärkt aus einer Feier herausgehen.

Warum ich der Richtige für Sie bin

Ich höre zu, bevor ich schreibe. Ich frage nach, bevor ich urteile. Und ich nehme mir die Zeit, einen Menschen wirklich zu verstehen, bevor ich seinen Namen auch nur ausspreche. Das war nicht immer mein Beruf, aber es war immer meine Art. Nach 25 Jahren in der Pflege, nach unzähligen Gesprächen am Bett, am Tisch und am Grab, weiß ich: Die richtigen Worte kommen nicht aus der Routine. Sie kommen aus dem Zuhören. Genau das bringe ich mit, ob bei einer Trauerfeier, einer Hochzeit, einem Jubiläum oder einem Geburtstag.

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